Finn braucht auch noch einen Schal; da es Stricknadeln aber nur bis zu einer Dünne von 2mm gibt, musste ich mir etwas anderes ausdenken. Zuerst habe ich versucht, mit Blumendraht zu stricken, und bin dann auf Nähnadeln umgestiegen. Jetzt habe ich Krämpfe in den Händen, bin dafür aber ganz zufrieden…
Es geht los – gestern habe ich begonnen, die ersten richtigen Puppen für mein Bachelor-Projekt zu bauen. Ich muss zwar erst in einem Jahr alles fertig haben, aber ich habe mir auch einiges vorgenommen. Und ich hab einfach tierisch Lust auf das Projekt und konnte nicht mehr warten.
(diese Puppen sind natürlich noch NICHT fertig, das wird kein Buch im Schaumstoff-Look… )
Hier die Illustration, die ich für das LUKS-Magazin ersonnen habe. Themenvorgabe war Unglaublich laut; das Magazin ist neugegründet von Illustrations-Studenten der HAW Hamburg und wird im Sommer zum ersten Mal erscheinen.
Gedanklich bin ich in letzter Zeit schon ein bisschen bei meiner sich am Horizont ankündigenden Bachelor-Arbeit, und ich habe mir eine Geschichte ausgedacht, in der zwar auch viele Tiere vorkommen werden, in der die Hauptfiguren aber Menschen sind. Ich weiß gar nicht, wie das passieren konnte, denn eigentlich tue ich mich sehr schwer mit Menschen; und so habe ich mir auch lange den Kopf zerbrochen, in welcher Form ich Menschen überhaupt in meiner Puppentechnik umsetzen könnte.
Jetzt habe ich einen ersten Formfindungs-Versuch gestartet – in einer Art “dreidimensionaler Skizze”…
Heute morgen habe ich aus Spaß mit Visitenkarten herumexperimentiert. Eigentlich bin ich mit meiner aktuellen Visitenkarte sehr zufrieden – aber trotzdem habe ich in letzter Zeit jedes Mal, wenn ich sie herausgegeben habe, darüber nachgedacht, ob ich nicht noch eine Karte mit meinem Puppenstil haben sollte. Und nach meinen Experimenten bin ich noch unschlüssiger geworden…
Tatarata! Es ist schon ein Weilchen her, aber der Eine oder Andere erinnert sich vielleicht noch an mein Zeichentrickprojekt. Das Ganze war eine Zusammenarbeit zwischen unserer Hochschule und arte, genauer gesagt der Sendung Karambolage, die wöchentlich läuft und sich mit deutsch-französischen Unterschieden beschäftigt. Das Seminar sah so aus, dass arte drei Texte zur Auswahl gab, die wir dann in irgendeiner Form als Animationsfilm umsetzen sollten. Seit der Fertigstellung hat sich alles ziemlich hingezogen, aber nun ist es soweit: mein Film (und die meiner Kommilitonen) sind auf der arte-Homepage veröffentlicht worden.
Voilà! – zur deutschen und zur französischen Version
Seit einigen Wochen hat die Uni wieder begonnen, und dieses Semester besuche ich ein Seminar zum Thema “Zeitungsillustration”. Hier meine Variante zu einem Artikel, der das Phänomen behandelt, dass viele Kunden vor ihrer Kaufentscheidung so viele Warentests lesen, dass sie anschließend durch die vermeintlichen Informationen noch verwirrter und entscheidungsunfähiger sind als zuvor.
Hier ein kleiner total subjektiver und unrepräsentativer Reisebericht in Fotos und Skizzen von meiner Reise nach Bologna (Italien), wo ich die letzte Woche auf der größten Kinderbuchmesse der Welt verbracht habe – die tatsächlich sehr groß (und spannend) war.
Auf der Messe präsentieren sich etwa 1.600 Verlage aus aller Welt einem Fachpublikum aus Verlegern, Illustratoren, Autoren etc. , die Illustratoren und Autoren präsentieren sich wiederum den Verlagen und so weiter. Ein großes Präsentieren und Geschäftemachen also. Als ich zuhause meine Fotos und Zeichnungen gesichtet habe, habe ich auch gemerkt, dass ich kaum Bilder von der Messe selbst gemacht habe, weil ich irgendwie zu beschäftigt war. Aber Geschäftemachen sieht ungefähr so aus:
Von dem Drumherum in Bologna habe ich dafür umso mehr Bilder. Als heimliches Hauptthema der Reise entpuppte sich beim Durchsehen meiner Bilder das Thema “Schilder”.
a) Die Italiener haben ziemlich schöne Schilder für ihre Läden und Geschäfte. Ich finde, das sollte es hier auch wieder mehr geben, ich mag das.
b) mein persönliches Lieblingsschild, gefunden in einer Bank.
c) Street art.
Bologna ist eine ziemlich enge und verwinkelte (und dadurch auch sehr laute) Stadt.
Die Bäume auf dieser Zeichnung waren übrigens so ziemlich die einzigen Bäume in der ganzen Stadt…
Was es dafür in der Stadt umso mehr gibt:
Ich war mit einer Gruppe von unserer Hochschule in Bologna, und abgesehen vom Messebesuch stand noch eine eigene kleine Ausstellung auf dem Plan, die wir jedes Jahr mit den Kunsthochschulen aus Paris, Kyoto und Bologna zusammen veranstalten (New York war dieses Jahr nicht mit dabei). Ein paar Impressionen vom Ausstellungsaufbau:
Und wenn man gerade nicht auf der Messe oder mit Ausstellungsaufbau beschäftigt war, hingen wir auf den Piazzen der Stadt ab, was ich hauptsächlich dazu nutze, Italiener zu beobachten:
Zeichnenkönnen sorgte übrigens manchmal für einiges an Aufmerksamkeit…
Und einige Skurrilitäten gab es auch noch zu entdecken…
Fazit: Ich habe viel zu viel Geld für Bücher ausgegeben. Und für Eis.
(hier im Bild: Sarah Roloff mit dem besten Eis der Welt)


















































